20. Februar 2018

Nun also doch noch Winter

Noch vor drei Wochen hatte alles auf einen sehr frühen Frühling hingedeutet, auf blühende Beete schon im Februar und auf Schneeglöckchenwiesen, so weit das Auge reicht. Seither ist es sukzessive kühler geworden, mit wenigen Ausnahmen jeden Tagen frostiger und kommende Woche scheint es nun, wenn auch etwas spät, doch noch richtig Winter werden zu wollen. Und zwar wirklich, mit etwas Schnee und viel mehr Frost und ich werde wohl weniger mit Frühlingsblühern zu tun haben als mit Eislichtern, Vogelfüttern und Frieren.

Eislichter sind aber ein gutes Stichwort: Wer es noch nie probiert hat, braucht ein paar alte Plastikformen, etwas kreative Ideen und vielleicht noch Luftballons und ein paar pflanzliche Reste, die eingefroren hübsch aussehen (hier mein Beitrag von 2012 zum Thema Eislichter).


Eben 2012, als eiskalte Luft auch genau im Februar zu uns strömte, passierte das alles 3 Wochen früher - und die Frühlingsblüher waren zwar auch schon sichtbar, aber nicht so weit wie heuer. Ich bin nämlich unsicher, ob Frühblüher, deren Blüten wirklich schon aus dem Boden ragen, mit Temperaturen um und unter -10°C klarkommen. Hat dazu jemand Erfahrungswerte? Ich fürchte, sie werden einfach am Boden festfrieren und dann, wenns es wieder warm wird, nicht mehr wirklich hochkommen. Welche Pflanzen dabei robuster sind, darauf bin ich gespannt.


Insgesamt wären Schäden schon traurig - weil es sämtliche Schneeglöckchen, Winterlinge, Crocus und Cyclamen betreffen würde, außer natürlich, es schneit bis zum Wochenende noch kräftig, aber nach mehr als ein paar Flocken sieht es leider nicht aus. An den sonnigen Beetstellen sind sie an vielen Stellen schon so weit raus, dass ein einziger sonniger Tag zur Vollblüte bereicht hätte.


Wo es schattiger ist, konnte sich aus den paar Flocken der letzten Tage eine leichte Schneeschicht bilden, die natürlich schon Schutz bietet. Es würde bei mir auch nur die wirklichen Frühblüher betreffen, denn alle anderen Stauden sind noch brav in der Erde geblieben, bis auf ein paar Taglilien, die schon ausgetrieben sind.


Schneeglöckchen sind ja sonst recht robust: Nächtliche Kälte oder auch stärkerer Kahlfrost lassen sie zwar  flach am Boden liegen wie Spinat, aber mit der Sonne tauen sie auf und können ihre vermeintlich schon gematschten Stängel wieder aufrichten und blühen oft tagelang weiter. Ich bin aber eben nicht sicher, ob das auch bei tiefen Temperaturen und längeren Phasen des Nicht-Auftauens funktioniert.

Und das gerade heuer, wo ich so unglaublich viele Schneeglöckchenblüten erwarte! Ich teile ja schon seit Jahren unermüdlich und dünge und bekomme auch immer mal wieder neue Pflanzen und die letzten Jahre scheinen meinen Galanthus gut bekommen zu sein. Sogar jetzt, wo noch Schnee liegt, schaut der Garten schon recht voll mit ihnen aus.


Und er auch schon da und dort rausragt, sind die ersten Leberblümchen. An einer sonnigen Stelle blühen die ersten heimischen Hepatica nobilis, dieses hier ist Hepatica trannssilvanica 'Blumenstadt Erfurt', das eigentlich schon an Weihnachten blühen sollte - aber das hat es bei mir noch nie geschafft.


 Das gartenunfreundliche Wetter hat aber auch positive Seiten: So konnte ich, was schon seit Jahren überfällig war, die Skizze unseres Gartens erneuern und um die Glashausbereiche im Beet gegenüber vom Haus erweitern. Der Plan steht nun am Blog in der Rubrik "Über den Garten" und man hat eine bessere Vorstellung, was sich wo befindet. Allerdings fehlen noch die Maße und mit den Farben bin ich auch nicht ganz zufrieden... vielleicht dauert der Winter ja noch lang genug, dass ich mir den Plan noch einmal vornehme!

31. Januar 2018

Frühling schon im Jänner?

Neidvoll habe ich immer nach England geblickt, Blogs durchwühlt und stundenlang in den Frühlingsfotos vergangener Jahre herumgeklickt. Ende Februar 2016 habe ich sogar einen Beitrag daraus verfasst, in dem ich die Zeitpunkte der Hochblüte der Frühlingsblüher notiert habe. Und auch wenns heuer schon drauf und dran ist zum Blühen: So früh wie das Jahr 2007, mit einer Schneeglöckchenvollblüte am 9. Februar, wird es heuer wohl doch nicht werden - obwohl schon einiges recht weit rauslinst und blühen will.

Galanthus woronowii / Galanthus elwesii
Sieger unter den aufgeblühten Schneeglöckchen waren vergangenes Jahr Galanthus woronowii, die mit ihren glänzend grünen Blättern am 22. Februar ihre geöffneten Blüten präsentierten, knapp gefolgt vom Tuff Galanthus elwesii auf dem rechten Foto. Heuer haben ihnen ein paar ganz normale, aussäende Schneeglöckchen den Rang abgelaufen; sie waren schon letzte Woche in Blüte, allerdings nur einzelne Exemplare.

Galanthus nivalis / Galanthus elwesii
Diese tuffbildenden Glöckchen sind noch tiefer versteckt, sie stehen auch ziemlich schattig und werden noch einige Zeit brauchen, bis sie blühen. Sind sie an sonnigeren Stellen, nur wenige Meter entfernt, schaut es schon ganz anders aus. Aber auch hier haben die größeren Kollegen, Galanthus elwesii, die Blüten eindeutig vorne - und schauen schon jetzt imposanter aus.

Bildunterschrift hinzufügen
Recht überraschend blühen auch schon einige Frühlingsknotenblumen, Leucojum vernum, mit denen ich eigentlich noch nicht gerechnet hätte. An anderer Stelle im Beet sind sie noch sehr weit zurück, bisweilen noch nicht einmal sichtbar, und auch direkt neben diesen blühenden Pflanzen spitzen einige erst knapp aus dem Boden.

Die Frühlingscyclamen zeigen auch im Schatten schon erste Blüten, aber von massenhaftem Erscheinen kann man auch hier noch nicht sprechen. Der Garten wartet also noch ein wenig. Mit ihm tun das viele Pflanzen wie Winterlinge, Crocus und Leberblümchen, die zwar schon recht weit, aber doch noch in winterlichen Zurückhaltung in den Beeten lauern. Angesichts der Wetterprognosen ist das auch gut so.

Trotzdem bin ich froh, viele Beete schon abgeräumt zu haben. Denn sollte doch Schnee kommen - sobald er wegschmilzt, wird es heuer sehr schnell gehen! Seien wir gespannt. Im Februar 2012 kams nach diesem Post, mit Schneeglöckchen am 24. Jänner, dann noch ganz dicke...

14. Januar 2018

Frostige Details im winterlichen Garten

Bevor die ersten Frühlingsblüherfotos anstehen, möchte ich noch einen Beitrag zum Winter unterbringen, der sich mit großen und kleinen Details winterlicher Stauden beschäftigt. Dazu ist es dringend an der Zeit, denn die  Frühblüher erscheinen bereits in Scharen, was mich in allen von ihnen besiedelten Gartenteilen bereits zum Rückschnitt gedrängt hat. So früh wie nie habe ich also auf die winterlichen Strukturen verzichtet - und so früh wie nie warten die Geophyten auf ihren Einsatz.

Angesichts des aktuellen Winters konnte die winterliche Gartenpause in Frage gestellt werden, denn nur zwischen Weihnachten und Neujahr gab es einige knackige Frosttage, den Rest der Zeit war der Boden offen und dementsprechend üppig sprießt es auch schon. Ob das längerfristig auch so bleiben wird, ist naturgemäß nicht abzusehen - aber als es das letzte Mal, nämlich im Jänner 2012, schon Schneeglöckchen gab (allerdings zwei Wochen später als heuer), kam im Februar noch enorm kaltes Wetter (Klimarückschau der ZAMG).



Heuer gab es trotz allem ein paar herrliche Frosteindrücke, die den Garten verwandelt haben und mich trotz kalter Finger lange mit dem Fotoapparat nach Motiven suchen ließ. Das Bild oben links zeigt den leeren Samenstand von Echinacea tennessiensis im Schotterbeet, daneben ein einzelnes wintergrünes Blatt von Asplenium scolopendrium, dem heimischen Hirschzungenfarn. In der zweiten Reihe die noch im Laub versteckte Blüte von Helleborus foetidus, der Nieswurz, und rechts das Blatt einer wintergrünen Epimedium-Art (vermutlich Epimedium ogisui).



Astern sind im winterlichen Garten nicht wegzudenkende Strukturstauden, da die meisten von ihnen sehr stabil und standfest sind. Sie zerfallen weder in bröselige Einzelteile, noch kippen sie besonders leicht um (außer natürlich ihre sowieso auch schon im Herbst kippeligen Vertreter), hier im Bild Aster glehnii 'Agleni', deren Reste wie viele kleine Sternchen wirken. Daneben dann eine gewöhnliche Christrose (Helleborus orientalis) mit vielen Sämlingen rundherum, die ich heuer endlich mal alle entfernen und woanders hinsetzen muss. Ebenfalls wintergrün ist der Schlangenbart, Ophiopogon planiscapus, der in unserem Garten zwar wächst, aber keine so schönen Teppiche bildet, wie mir das gefallen würde. Dann noch Schneeglöckchen dazwischen... ich werde einen neuen Versuch wagen müssen. Und zuletzt ein Schildfarn, Polystichum setiferum, der eine großartige Pflanze für den winterlichen Garten ist.


Die Beete an sich sind mit Raureif ein Traum. Besonders schön präsentieren sich Stauden, die eine etwas größere Oberfläche haben, also jene, bei denen noch Laub anhaftet oder die große, fein verzweigte Samenstände tragen, wie Gräser, Astern oder Wasserdost. Beide Beete, die man auf den Bilder sieht, habe ich gestern schon abgeschnitten - widerwillig, aber der Boden ist fast völlig bedeckt mit Frühblühern, die allesamt schon auftauchen und spätere Rückschnitte verkomplizieren würden.

Außerdem hat der warme Winter nicht nur die Frühblüher aufgeweckt, sondern auch verschiedenste Pflanzen zum Austreiben gebracht, die ich gerne noch jäten würde, bevor ich mulche (vor allem Quecke, Giersch und ein paar sich aussäende Pflanzen wie Behaartes Schaumkraut und Vogelmiere). Wenn es also weiterhin nicht friert, wird das mein Projekt für die nächsten Wochen sein.


Im Schotterbeet stehen die gleichen Aufgaben an, außerdem möchte ich neuen Schotter aufbringen, da Pflege- und Pflanzarbeiten sowie Tiere (dieser nervige Schwarzkopfregenwurm, der Erde von unterhalb nach oben befördert) die Kiesschicht immer wieder mit Erde versetzen. Da hier schon bald Tulpen austreiben werden, ist ebenfalls ein noch winterlicher Arbeitsschritt sinnvoll. Auf den Bildern einmal die Samenstände von Allium 'Millenium' zwischen Calamintha nepeta und Linum perenne, auf dem anderen Foto Deschampsia cespitosa 'Goldtau'.


Bei etwas Sonne sehen die Beetflächen natürlich noch schöner aus, auch wenn die kleinen Frostkristalle dann innerhalb von Minuten schmelzen und zu Boden tropfen. Schön sind immer wieder die Effekte, die Reif auf die Raumwirkung hat: Weil bestehende Strukturen optisch verstärkt werden, treten Höhenstaffelung, räumliche Wirkung und die Kontraste zwischen unterschiedlichen Wuchsformen noch einmal wie zur Blütezeit in den Vordergrund. Dieser Effekt ist für mich einer der Hauptgründe, weshalb ich die Hochstaudenbeete erst möglichst spät abschneide - die Beetteile im unteren Bild habe ich noch belassen, wer weiß, vielleicht wird es heuer doch noch einmal winterlich.


12. November 2017

Winterfest? Dazu brauchen uns die Pflanzen nicht!

Es scheint zum Schicksal eines Gartens zu gehören, im Herbst winterfest gemacht zu werden. Was darunter genau zu verstehen ist, ergoogelt man sich am besten, denn so findet man etliche Checklisten (diese, auch hier) die gleich das erste Missverständnis aufdecken: Wer Gärten als erweiterten Wohnraum benutzt, wird definitiv Schutzmaßnahmen ergreifen müssen, sehr schön illustriert das diese 10-Punkte-Liste, die erst auf Platz 7 und 8 Pflanzen erwähnt. Hat man allerdings vorwiegend robuste Stauden im Garten, so sieht das schon ganz anders aus. Klar, nicht Winterhartes muss vor dem ersten Frost rein, einige Arbeiten bieten sich jetzt an, manche können sogar nur vor dem Winter erledigt werden. Aber alles kein Grund, um jetzt gestresst zu sein. Die Pflanzen jedenfalls sind alle schon fit für den Winter, wenn jemand nicht fertig geworden ist, dann wir.

Das schon bekannte Motiv im Schattenpflanzengarten Ende Oktober, bevor es die ersten kühlen Nächte gab. Und auch, bevor der Sturm das Insektenhaus umgeweht hat... ich hab also schon ein erstes Winterprojekt gewonnen.

Trotzdem ist der Herbst kein Grund, unzufrieden zu sein. Und weil Checklisten ja so modern sind, bleibt sie auch hier nicht aus. Sie steht aber unter anderen Vorzeichen: Hier also die  

Checkliste, was wir im Garten im Herbst nicht tun müssen.

  • Stauden zurückschneiden
    • Nur die, die wirklich hässlich aussehen, umfallen oder herumliegen. Alles andere darf, muss aber keineswegs geschnitten werden. Auch warme Wintertage eignen sich oder eben der Spätwinter oder Vorfrühling. 
  • Laub aus den Beeten entfernen und entsorgen
    • Abgesehen davon, dass Laub ein wertvoller Rohstoff ist und am besten irgendwo auf einem Haufen kompostiert wird: Staudenbeete kommen super mit Laubauflagen klar. Eingegriffen muss nur werden, wo Unmengen an Laub sehr dicht liegen (mehr als 10cm und dick verklebt) und am Rasen. Ansonsten dürfen die Regenwürmer ran.
  • Kompost umsetzen
    • Besser nicht jetzt, sondern im Frühling. Alle kleinen Tierchen und Mikroorganismen sitzen jetzt genau dort, wo sie für den Winter sein wollen. Wer also noch Kompost oder Erde verteilen möchte, sollte das deutlich vor dem ersten Frost tun (im Oktober ist es also noch gut möglich oder eben je nach Wetterlage)
  • Gräser zusammenbinden
    • Außer eventuell beim Pampasgras, aber das kann so auch erfrieren - besser nicht tun. Es sieht hässlich aus und ist unnötig, weil ungeschnittene Halme ohnehin Luft einschließen und sich selbst damit der beste Winterschutz sind.
  • Harken und Umgraben
    • Nur bei Neuanlagen sinnvoll, ansonsten ist das immer unnötig - und ganz besonders jetzt (die Mikroorganismen sitzen ja nicht nur im Kompost, sondern auch in jedem Brösel Erde) 
  • Hecken schneiden 
    • Wer jetzt Hecken schneidet, bringt sich um die Blüten für kommendes Jahr, weil die jetzt schon fertig in den Knospen auf ihren Einsatz warten. Wer trotzdem irgendetwas sägen möchte, sollte das bei sehr dichten Hecken tun und sie auslichten oder sich an Stellen austoben, wo man im Sommer (wo man das normalerweise tun sollte) nicht hinkommt, weil sonst zuviel kaputtgeht (bei mir die Hecke bei den Schattenstauden). 

Ich habe einen kleinen Beetbereich gegenüber vom Haus neu gestaltet. Hier sollen im Frühling, also eigentlich in weniger als vier Monaten, Schneeglöckchen durchsprießen. Mal schauen!

Wichtig ist auch, Ruhe zu bewahren. Andere Jahreszeiten versetzen die Gesellschaft nicht derart in Aufruhr. Spricht jemand von sommerfest machen, wenn es darum geht, Tomaten und Zucchinis zu setzen? Natürlich nicht - auch wenn das Zeitfenster dafür kurz ist - aber der Sommer bietet viele Möglichkeiten, während der Winter im Garten nur mit Zwängen aufzuwarten scheint. Das Laub, ich habe es hier schon oft erwähnt, ist eine dieser Geißeln; erst leuchtet es indian-summer-like, dann liegt es schon heimtückisch-zerstörend überall im Weg herum, erstickt Rasen, verunschönt adrette Kiesvorgärten... Einiges Pflanzliche kann nun geschnitten werden und wer Blumenzwiebel mag, muss jetzt in die Beete. Und Ende Oktober kommt dann auch noch die fiese Zeitumstellung und schon kommt man nur mehr an freien Tagen in den Garten oder nachts mit Stirnlampe.


Ein Star von Frühling bis man es abschneidet: Pennisetum orientale 'Karley Rose', ein Gras für sonnige und trockene Standorte.

Diese Finsternis vor allem ist es, die vielen Sorgen bereitet und tatsächlich verringert sich die draußen nutzbare Zeitspanne eines durchschnittlichen Gartentages ganz beträchtlich, und das geht noch weiter, denn es wird sogar noch fast sechs Wochen lang dunkler als jetzt und damit erst in drei Monaten früher hell als heute. Damit will geplant werden und das ist tatsächlich eine Herausforderung. Aber mal ehrlich: Wer nicht gerade in einem alpinen Tal lebt oder einem sonstigen Schneeloch, wird vermutlich bis Weihnachten noch Zeit haben, Liegengelassenes zu erledigen. Ich habe zum Beispiel immer noch zahlreiche Blumenzwiebeln nicht versenkt. Wenn diese aber luftig und kühl gelagert werden, kann man bis weit in den Dezember hinein pflanzen. Besonders Tulpen sind hier unempfindlich, alle anderen freuen sich dagegen wirklich, möglichst früh in die Erde zu kommen.


Hier das gleiche Gras zwei Wochen früher, bevor es kalt wurde (die Bürsten sind den ganzen Sommer über rosa).

Dann wäre da noch das Laub... wer es gemütlich mag und dem Zwang gesellschaftlichen Konventionen widerstehen kann, wartet den aktuellen Kaltlufteinbruch ab und fährt dann am ersten halbwegs trockenen Tag mit dem Rasenmäher durch den Garten. Das dann auch gleich gehäckselte Laub kommt auf die Beete oder den Laubkompost (ja, aus jedem Laub, aus jedem (auch Walnuss!) wird schöne schwarze Erde, einfach so, nur durch Liegenlassen) und auch der Rasen schafft den Winter. Mit vielen, vielen Bäumen kann das mehr Arbeit bedeuten, ja. Aber auch hier lohnt es sich, Laub zusammenkommen zu lassen, und nicht täglich zu rechen (oder gar laubzusaugen oder -pusten).

Lampenputzergras (Pennisetum alopecuroides var. viridescens) mit Astern, Molinia und den verblühten Resten von Kalimeris, der Sommeraster.

Auf jeden Fall sollte man den Herbst auch nützen, um den Garten zu genießen. Nie sonst ist das Licht so schön und geeignet für Fotos und sind die Räumlichkeiten so deutlich fühlbar. Außerdem kann man jetzt noch prima umpflanzen und umgestalten, was leider häufig untergeht. Denn der Boden ist, auch wenn wir schon leicht kalte Finger kriegen, für Pflanzen noch kuschlig warm und animiert zur Wurzelbildung, was im Frühling länger dauern kann. Falls also eine Umpflanzaktion ansteht: Nur zu. Solange es nicht friert, ist das alles kein Problem.


Das Bienen-Stauden-Beet vom Frühling 2016 hat sich toll entwickelt und bietet von ganz früh im Jahr bis jetzt immer wieder schöne Motive.

Und ganz zuletzt gibt es noch eine gute Nachricht in eigener Sache: Wer das neue Dezember-Heft von "Mein schöner Garten" aufschlägt, kann auf vier Seiten unseren winterlichen Staudengarten anschauen. Ich hab mich sehr gefreut, dass ich wegen diesem Artikel kontaktiert wurde und das Layout und auch der Text so stimmig und gelungen sind.

Ich wünsche euch einen entspannten Gartenherbst und nach dem aktuellen Regenwetter noch ein paar sonnige Tage, damit alle alles erledigen können, was noch geplant war!

Eine Sammlung der zuletzt noch blühenden Chrysanthemen. Ich mochte sie nie, aber die ungefüllten haben mich überzeugt - und es gibt so viele schöne Sorten!

10. Oktober 2017

Vollherbst wirds

Wegen des verregneten Septembers vielfach unbemerkt, hat sich der Herbst in den Garten geschlichen und kaum, dass mal die Sonne scheint, gibt es sanftes Streiflicht und leuchtende Gräser. Wie immer ist es im Herbst eine große Diskussion, was stehen bleibt und was geschnitten wird - ich zwicke nach wie vor nur dort etwas weg, wo es stört und vielleicht auch dann, wenn ich ein dichtes Blumenzwiebelvorkommen neu legen möchte und es zugegebenermaßen etwas anstrengend sein würde, ein paar hundert Zwiebeln unter Staudenstängeln kriechend einzulegen. Sonst aber darf alles blühen, welken und vermodern, bis ich im Spätwinter dann wirklich aufräume.


Die Gräser und das Schilf am Teich sind im Herbst immer in Hochform. Sobald das Laub noch stärker fällt, wird der Teich mit einem Netz eingehüllt, um ihn vorm meisten Laub zu schützen. Sobald dann die ersten Herbststürme die Bäume leergefegt haben, kommt das Netz wieder weg. Mir ist immer etwas leid um den herrlichen Anblick, der dann ein paar Wochen lang vom Netz getrübt wird - aber es vermindert lästige Aussaug-Arbeiten: Noch immer haben wir den Teich nicht geputzt, gesaugt oder das Wasser abgelassen, obwohl es ihn schon seit 2003 gibt.


In der Wildbienennisthilfe ist mit dem Spätsommer Ruhe eingekehrt. Nur mehr ein paar ganz verwegene Wildbienen waren aktiv, die anderen schlummern in Form der nächsten Generation verpuppt in ihren kleinen Niströhrchen bis zum Frühling durch. Ich bin schon sehr gespannt, welche und wie viele im kommenden Frühling schlüpfen werden und wie sich die Besiedelung weiterentwickeln wird. Den Winter werde ich nützen, um weitere Nisthilfen zu basteln und eventuell auch an anderen Stellen zur Verfügung zu stellen.



Wunderschön ist nach wie vor das Schotterbeet und das liegt, wie schon im vergangenen Winterhalbjahr, an Achnatherum calamagrostis, dem hübschesten Gras, das ich kenne. Die drei Horste sind nach wie vor stabil und ich kann nur jeden ermutigen, an sonnigen, trockenen Stellen dieses Gras zu pflanzen!



Ebenso empfehlenswert ist Pennisetum orientale 'Karley Rose', dessen später Austrieb mich immer etwas zweifeln lässt, ob es den Winter denn eh wirklich gut geschafft hat; spätestens im August steht es aber wieder in voller Pracht da und blüht laufend mit rosa getönten Bürstenblüten nach. Wichtig ist auch bei diesem Gras eine gute Drainage, damit es im Winter nicht zu Staunässe kommt.



Etwas gelitten haben heuer die Herbstmargeriten, Leucanthemella serotina - in früheren Jahren waren sie viel üppiger. Ich werde einen Teil probeweise im Frühling aufnehmen und neu pflanzen, ich vermute, dass die Pflanzen in den sechs Jahren seit der Beetanlage schon zu verfilzt sind, um üppig wachsen zu können.


Die Schattenbereiche gefallen jetzt vor allem durch verschiedene Blattstrukturen, die durch erste Herbstfärbungen noch interessanter werden. Ich habe mir vorgenommen, an einigen Stellen mit niedriger Bepflanzung vermehrt Herbstcyclamen zu pflanzen. Leider sind diese hübschen Stauden bei mir bei Weitem weniger wüchsig als ihre Verwandten, die im Frühling blühen. Hoffentlich denke ich im Frühling dran und bekomme schöne Pflanzen.


Überall, wo ich viele Frühlingblüher habe, sind die Beete im Sommer etwas wilder, denn sobald ich etwas teile oder neue Pflanzen reinsetzen möchte, steche ich irgendwo Blumenzwiebel entzwei. So auch hier, wo im Sommer neben Hosta 'Sum and Substance' vor allem Knöterich und Chinaschilf den Ton angeben. Die Korkenzieherweide rechts daneben, eigentlich wichtig, weil sie den Schatten für die Funkie bereitsstellen soll, ist leider schwer in Mitleidenschaft gezogen, es sieht mir nach einer Kombination aus irgendeinem Pilz und dem Weidenbohrer aus... mal schauen, ob sie den kommenden Frühling noch erleben wird.


Hior ist das gleiche Beete von der anderen Seite des Bogens zu sehen. Die Umgestaltung hier hat sich gelohnt; eine gelbe Parkrose war im Winter plötzlich verstorben und so war es ein guter Anlass, die angeflogenen Goldruten und Lampionblumen, die in diesem Beet wucherten, zu entfernen und etwas Blühendes zu pflanzen. Mama hat Agastachen, Geranium 'Rozanne' und eine einjährige Spinnenpflanze vergesellschaftet, was seit dem Frühsommer für Farbe sorgt und den Bienen große Freude bereitet.


Die Sommerbeete gegenüber färben nun immer mehr ein. Wie jedes Jahr notiere ich mir, viel mehr Astern zu setzen - aber im Frühling ist kurioserweise nie Platz... und so wird es mir auch die nächsten Tage gehen, wenn ich Plätze für meine aberhundert Blumenzwiebel suchen werde - aber leider mit umgekehrter Folge, denn im Frühling wünsche ich mir dann immer, ich hätte viel, viel mehr Zwiebeln gelegt....

13. September 2017

Zum Schmökern bei Herbstwetter

Auch wenn der Spruch mit dem Wetter und der Ausrüstung stimmen mag - hin und wieder ist es draußen so unangenehm, dass es dann doch angenehmer ist, nicht durch schmuddel-feuchte Beete zu robben, sondern auf dem Sofa oder vor dem PC Gartenthematisches zu entdecken. Und neben jeder Menge Gartenbücher findet sich auch im Netz immer mehr Spannendes.

Eine sehr ergiebige Quelle sind die fachlich fundierten Artikel von Ina Sperl in der FAZ: Schon seit längerer Zeit verpackt die Journalistin und Gartenbuchautorin aktuelle Gartentrends und Pflanzenkenntnis in unterhaltsame, ausführliche Texte, in denen stets ein Thema umkreist wird, indem Leute, die sich damit beschäftigen, zu Wort kommen und Pflanzen (besondere Pflanzen!) erwähnt und beschrieben werden. Erstmals aufmerksam bin ich geworden, als sie im Jänner den winterlichen Garten von Torsten Matschiess vorgestellt hat; und im Sommer sind dann Hermann Gröne und sogar ich in einem Artikel zu Schattenpflanzen zu Wort gekommen - was mich natürlich sehr ehrt! Die Liste an lesenswerten Texten ist aber noch viel länger, Ina Sperl schreibt von gelben Blumen, die in Gärten viel zu selten eingesetzt werden, von angesagten Gartendesignerinnen, Kiesgärten, wie sie im besten Sinne aussehen sollten und gibt Tipps für Blüten im Hochsommer. Viele Themen werden gestreift, Wildpflanzen erwähnt, Gärten vorgestellt; einem Besuch auf einer Gartenmesse folgen durchaus kritische Worte und auch Gespräche mit Gartenmenschen fehlen nicht, wie etwa eines mit Dan Pearson. Und ein paar Artikel sind dabei, die ich am liebsten ausdrucken und allen unter die Nase halten würde, besonders einer über die Schönheit verwelkter Stauden und  dann noch einer über die Zwiebelkompositionen von Jaqueline van der Kloet... weiterklicken durchaus empfehlenswert!

Wer Wildstauden googelt oder sich mit naturalistischer Gartengestaltung befasst, wird ziemlich sicher auf Jochen Wegner stoßen, der auf seiner Homepage Nachschlagewerk, wunderschöne Fotos und Anregung zu Diskussionen bietet. Er verfolgt mit seinem Garten ein ganz besonderes Ziel, denn er vereint dort hauptsächlich Wildpflanzen aus verschiedenen Erdteilen zu widerstandsfähigen Pflanzengesellschaften, in denen zahlreiche Gräser willkommen und Dynamiken erlaubt sind. Diese Staudenwiesen sind wunderschön anzusehen, viele Bilder illustrieren diese Tatsache - und wie man sie erhält, welche Problematiken entstehen und wie Jochen auf Probleme reagiert, wird auf seiner Homepage genau beschrieben. Die Fülle an Material ist beeindruckend, Filme von Naturstandorten vieler Stauden runden das Angebot ab und an einem regnerischen Nachmittag kann man sich ohne Weiteres für Stunden festlesen.

Für Fans schöner Gartenfotos bietet sich der Blog von Sibylle Pietrek an, die mittlerweile Reportagen für Gardens Illustrated und andere renommierte Magazine fotografiert. Ihr Fotostil ist unverwechselbar, immer lichtdurchflutet, immer hell und sie ist viel unterwegs, was uns natürlich einen Haufen schöne Motive beschert. Aktuell gibts Eindrücke von der IGA in Berlin.

Und dann, ich muss es einfach empfehlen, weil ich selber so lange skeptisch war: Instagram. Wer sozialen Netzwerken gegenüber eher kritisch eingestellt ist, kann bei Instagram auch einfach mal so reinklicken oder sich am PC anmelden und nur gucken, ohne selber aktiv zu werden. Denn dann steht euch die Welt zu Gartenfotos offen, dass man nur so staunt! Es gibt so viele sehenswerte Accounts, dass ich gar nicht weiß, was ich als erstes aufzählen soll: Claire Takacs aus Australien etwa, Piet Oudolf zeigt aktuelle Projekte, man kann Tom Stuart-Smith durch seine Gärten folgen, die australische "Hillandale Nursery" erkunden, Botaniker bei Exkursionen in Ohio begleiten ("The Buckeye Botanist"), japanische Waldstauden gierig betrachten und Staudengärten in Litauen ("Manogardenstories") bewundern.

Und welche Tipps aus dem weiten Netz habt ihr so auf Lager?

9. September 2017

Und es wird Herbst

Huh, war das ein schöner Sommer! Ich bewundere ja immer alle, die auch in der wärmsten Jahreszeit so fleißig posten und kriege das selber nie und nimmer hin. Zu schön ist es abends draußen im Garten und dann ist auch noch das Wetter so ausdauernd schön, dass die wenigen verregneten Tage voller anderer Aktivitäten sind. Aber nun werden die Tage ja endlich wieder kürzer, es wird schon ziemlich kühl am Abend und ich sitze wieder zu gemütlichen Blog-Zeiten vor dem PC und nicht mehr erst um Mitternacht. Außerdem hat mich Jochen vom Wildstaudenzaubergarten gefragt, ob ich denn das Bloggen aufgegeben hätte - das war dann ein guter Startschuss für die herbstliche Blogsaison.

Das Phloxbeet blüht noch immer. Ergänzt mit Chelone obligua, die ich nun seit Jahren dort zu etablieren versuche und die sich erstmals deutlich sichtbar zeigt, mit weißem Knöterich und viel später blühender gelber Goldrute 'Fireworks' ergibt sich so eine schöne Staudenkombination. Im Hintergrund sollte eigentlich noch ein Miscanthus sein, aber der will irgendwie nicht so wie ich.

 Was tut sich nun im Garten? Nach einem recht trockenen und warmen Sommer, der aber in unserer Region zum Glück immer noch rechtzeitig Regen bereitstellte, ist der Garten Ende August ein wenig zerzaust in den meteorologischen Herbst gegangen. Aber kaum gibt es Morgentau und kühle Nächte, schon blüht wieder einiges mehr. Die meisten Astern stehen kurz vor der Blüte und die Gräser werden mit jedem Tag spektakulärer. Einige Umgestaltungen stehen an, einige vernachlässigte und vergierschte Ecken wollen neu gestaltet werden und jeden Tag harre ich in Vorfreude und etwas Furcht vor der Nachricht, dass die Blumenzwiebel eingetroffen sind.... es sind einige tausend, die ich heuer versenken werde müssen und wie jedes Jahr ist das eine zeitaufwändige und mit fortschreitendem Herbst unangenehmere Tätigkeit - obwohl ich doch genau weiß, im Frühling wird es wieder ein bisschen zu wenig aussehen.

In den hohen Staudenbeeten setzen sich nur robuste Kandidaten durch: Rudbeckia nitida, eine dunkle Herbstaster, Wasserdost und die Samenstände von Königskerzen und Herzgespann. Auch hier hätte ich gerne ein Gras, nachdem ein Molinia 'Transparent' sich einfach verabschiedet hat.

 Wer also gerade keine konkreten Gartenprojekte laufen hat, könnte sich mit dem Kauf absurd vieler Blumenzwiebel leicht eins schaffen - und dann im Frühling jeden Tag aufs Neue begeistert in den Garten laufen. Aber es darf nicht verschwiegen werden, dass das Pflanzen von Blumenzwiebeln in bereits bestehende Beete kein einfaches Unterfangen ist und ich mit etlichen Blumenzwiebeln mehrere Runden durch den Garten laufen muss, bis sie endlich irgendwo untergebracht sind.

Dieses Pennisetum habe ich vor 6 Jahren aus Holland mitgebracht und ich bin immer noch ganz begeistert, wie schön es ist.

Nun beginnt auch die Zeit der Gräser. Ich habe allerdings immer noch zu wenige in den Beeten integriert und bin gerade dabei, alles, was irgendwie unschön ist oder seit Jahren nicht in die Gänge kommt, rauszuschmeißen und stattdessen Platz für andere Stauden zu schaffen. Aber irgendwie ist das doch sehr schwer... vor allem bin ich nicht sehr konsequent; manches mag ich einfach, obwohl es nie schön aussieht, immer umfällt, ständig von Schnecken gefressen wird und auch nie eine anständige, sichtbare Größe einnimmt. Das liegt auch daran, dass manche Stauden, die die notwendige Ruhe in die Beete bringen würden (und die ich in anderen Gärten immer bewundere und insgeheim auf Listen setze) dann im Endeffekt zu langweilig für mich sind. So gefallen mir in anderen Gärten größere Flächen mit Frauenmantel und Geranium macrorrhizum ganz außerordentlich - aber worauf könnte ich zugunsten 3m² einer Staude schon verzichten? Also doch lieber wildes Gewühl und spätsommerliches Umkippen und Roden.

Eine schöne Zusammenstellung für lange Zeit: Goldbaldrian (Patrinia scabiosifolia), Ehrenpreis (Veronicastrum virginicum), Bartfaden (Penstemon digitalis) und Knöterich (Persicaria amplexicaule).

Recht gelungen ist das Bienenbeet, das ich im Frühling vor einem Jahr angelegt habe. Die Astern sind heuer dankenswerterweise nicht so unglaublich hoch gewachsen wie letztes Jahr und sind auch insgesamt kleiner geblieben. Kennt ihr den Effekt, dass manche Stauden im ersten Standjahr enorm gut und beängstigend schnell wachsen - und dann nie wieder? Bei mir machen das Astern und viele Storchschnäbel so, und das ist manchmal ärgerlich und hin und wieder für die anderen Beetstauden ganz gut, sonst wäre alles innerhalb kürzester Zeit verschluckt.



Ganz gut geht es bislang auch meinen Bienen. Sie haben wie ich den warmen Sommer genossen und konnten wohl viel Honig und Pollen sammeln, ich wünsche ihnen einen ebenso erfolgreichen Winter.


In den Schattenbeeten wird es jetzt langsam ruhig. Letzte Blüten von Anemonopsis schweben noch über dem Laub, einiges ist schon von Schnecken zerfressen und zieht ein. Nach und nach erscheinen die Blätter der Cyclamen und natürlich die Blüten jener Arten, die im Herbst blühen. Eine besonders schöne Staude ist auf dem Bild oben zu sehen: Begonia grandis ssp. evansiana, eine absolut winterharte Begonie, deren einziger Makel der unglaublich späte Austrieb irgendwann im Laufe des Mai ist. Jedes Jahr denke ich, nun ist das Ding erfroren, aber jedesmal tauchen doch irgendwann die hübschen, auf der Rückseite rot geaderten Blätter auf.

Ich habe meine extra wegen dem Laub erhöht auf einem kleinen Hügel gepflanzt. Als Zugabe erscheinen nun im September hellrosa Blüten mit gelber Mitte, die aus dem Schatten hervorleuchten. Ich habe mir vorgenommen, diese schöne Pflanzen an mehreren Stellen im Garten auszuprobieren - wert wäre sie es nämlich auf jeden Fall! Leider ist sie in Gärtnereien eher ein Ladenhüter, da sie so lange nicht auftaucht und niemand noch im Mai ein leeres Töpfchen kauft und glaubt, dass da wirklich etwas herauswachsen wird. Deshalb mache ich jetzt Werbung dafür - vielleicht denkt ihr dran, wenn ihr mal ein einer Gärtnerei im Frühling eine lange Reihe leerer Töpfe seht ;-).